Anthroposophisches Sozialwesen

„Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft und in der Gemeinschaft lebet der Einzelseele Kraft.“ Rudolf Steiner

Im sozialen Bereich gibt es inzwischen zahlreiche anthroposophische Einrichtungen für jedes Lebensalter. Von der Frühförderung über Kindertagesstätten, (Förder-)Schulen und Horte, Kinderheime bis zu Wohnstätten für Menschen mit Unterstützungsbedarf, Werkstätten, ambulanten Pflegediensten und Seniorenwohnheimen.

Im Mittelpunkt steht hier immer der Mensch mit seiner ganz eigenen Entwicklung. Die Biografie des Einzelnen ist der Ausgangspunkt für jede Pädagogik im Umgang mit Kindern und für jede Unterstützung in der Arbeit mit Erwachsenen. Diese Biografie wird in Beziehung gesetzt zu den Entwicklungsstufen der Jahrsiebte, wie sie auf der Seite „Die Biografie des Menschen“ beschrieben werden. Aus dieser Verbindung von eigener Lebensgeschichte und allgemeinen Entwicklungsabläufen ergibt sich der Begleitungs- und Unterstützungsbedarf eines Menschen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie spezielle Aspekte der Waldorfpädagogik mit dem Schwerpunkt auf den ersten sieben Lebensjahren.

Unter der Überschrift „Heilpädagogik, Sozialtherapie und Sozialpsychiatrie“ erfahren Sie mehr über die Grundlagen der Arbeit mit Menschen mit speziellen Bedürfnissen.

Und schließlich schauen wir auf der Seite „Der Begriff Seelenpflege“ auf ein Wort, dass in der anthroposophischen Heilpädagogik häufig genutzt wird.